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DOKUMENTATIONSFILM

DEM WORT DIE FREIHEIT -

Eine filmische Dokumentation

Nachdem seit 2005 unter der Führung des neuen iranischen Präsidenten Ahmadinejad die Anzahl der neuveröffentlichten Bücher von 60.000 im Jahr auf 600 rapide abnahm, entschlossen sich kultur- und literaturinteressierte Iraner in Wien eine freie persische Büchersammlung der Gegenwartsliteratur zu schaffen. Als Auffangbecken der Zensurierten und großteils nur noch am Schwarzmarkt verfügbaren Bücher organisierten die Initiatoren parallel zur gegründeten Büchersammlung in der Wiener Hauptbücherei, eine Veranstaltungsreihe in der sie iranische Exil-Autoren und Künstler aus aller Welt eingeladen haben. Die Thematik dieses filmisch Zeitdokuments - die Freiheit in der Kunst und Literatur der Gegenwart - zeigt einerseits die zwiespältigen Meinungen über den Begriff Freiheit und Zensur, andererseits jedoch auch das gemeinsame Ziel vieler Kunst- und Literaturschaffenden: Dem Wort die Freiheit.

 

Parastou Forouhar, Konzeptkünstlerin und Tochter des ermordeten iranischen Ex-Ministers und Oppositionellen, Shahrnush Parsipur, Exil-Autorin und Drehbuchautorin des preisgekrönten Films "Women without Men", Bahman Nirumand, einer der größten lebenden iranischen Philosophen und Mitbegründer der deutschen 68-er Bewegung, Siba Shakib, weltbekannte Bestsellerautorin und Filmemacherin - die Liste ist lang an beeindruckenden Persönlichkeiten die alle ihren Weg zur Freiheit des Wortes zu beschreiben versuchen.

 

Ein zeitgeschichtliches Dokument der iranischen Exil-Literatur, der vielleicht eines Tages auch seinen Weg in den Iran findet.

 

 

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